Persönliche KI-Nutzungsrichtlinie
Persönliche KI-Nutzungsrichtlinie — Felicity Green
Letztes Update: 25.08.2026
Ich setze KI-Tools gezielt und in klar definierten Bereichen in meinem Schreib- und Überarbeitungsprozess ein. Diese Richtlinie legt fest, wo ich sie nutze, wo nicht, und warum.
Assistive Tools, die ich frei und ohne Protokollierung nutze: einfache Rechtschreibprüfung sowie Wörterbuch-/Thesaurus-Nachschlagen (integrierte Word-Prüfung, physische oder Online-Wörterbücher). Diese korrigieren oder markieren, sie generieren nicht.
KI-gestützte Tools, die ich nutze und protokolliere: ProWritingAid (Englisch) sowie Claude/ChatGPT (Deutsch, da mir hierfür keine Nicht-KI-Alternative zur Verfügung steht) für Korrekturlesen, Grammatik und Vorschläge zum Lektorat. Jede solche Nutzung wird in meinem KI-Nutzungsprotokoll mit Prompt, Zweck und Angabe erfasst, ob der Vorschlag wörtlich übernommen oder umgeschrieben wurde.
Gültig ab: 25.08.2026. Die systematische Protokollierung meiner KI-Nutzung (KI-Nutzungsprotokoll und Scrivener-Snapshots) begann an diesem Datum; frühere KI-Nutzung in laufenden Projekten wurde nicht rückwirkend protokolliert.
Generative Nutzung: Ich nutze generative KI in zwei eng begrenzten Fällen, jeweils nur in seltenen Ausnahmen: (1) Brainstorming — Besprechen von Handlungs-, Symbolik- oder thematischen Ideen mit KI, wobei ich den daraus entstehenden Text selbst schreibe; und (2) kurze Szenen-Starter — die Bitte an KI, eine kurze Passage (z. B. für Atmosphäre oder Schauplatz) zu schreiben, ähnlich einem Schreibimpuls, den ich anschließend vollständig in meinem eigenen Ton umschreibe. Beide Nutzungsformen werden in meinem KI-Nutzungsprotokoll erfasst und über datierte Scrivener-Snapshots nachvollziehbar dokumentiert, die sowohl das KI-generierte Ausgangsmaterial als auch meine Überarbeitung zeigen. (Gültigkeit ab 25.08.2026, siehe oben) Keine der beiden Nutzungsformen kommt bei Projekten zum Einsatz, bei denen generative KI ausdrücklich untersagt ist, etwa bei Wettbewerben oder Einreichungen mit einer entsprechenden Klausel — dort wird in keiner Phase und auf keiner Ebene ein generatives KI-Tool verwendet.
Einreichungen und Wettbewerbe, die KI-Nutzung untersagen: Ich verstehe ein solches Verbot als Ausschluss jedes generativen KI-Tools, unabhängig davon, wie eng der Prompt gefasst ist. Für solche Texte nutze ich weder Claude noch ChatGPT noch die Vorschlagsfunktionen von ProWritingAid — in keiner Phase. Stattdessen erfolgt ausschließlich manuelles Korrekturlesen, wenn möglich ergänzt durch eine menschliche Leserin oder einen menschlichen Leser. Kann ich die KI-Richtlinie eines Wettbewerbs für einen bestimmten Text nicht ehrlich erfüllen, reiche ich diesen Text dort nicht ein.
